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Vor 120 Jahren fing alles an

Radiomuseum in Dellbrück zeigt alte Raritäten

Dellbrück (bt). Im Jahr 1999 hatte Heribert Wüstenberg, Journalist und begeisterter Rundfunk-Fan und Tüftler, zusammen mit einigen Sammlern die Idee, in Köln ein Radiomuseum zu gründen.

Schnell war die Fördergesellschaft RadioMuseum Köln e.V. geboren. "Wenn wir unser Radio- oder Fernsehgerät einschalten, dann erleben wir Tag für Tag die geschichtliche Entwicklung dieser Geräte im selben Augenblick. Aber wer weiß schon, wie vor circa 120 Jahren alles angefangen hat?", erklärte Wüstenberg. In dem Museum gibt es unter anderem einen Phonographen aus dem Jahr 1877 zu bestaunen; außerdem den Volksempfänger, diverse Kofferradios zum Beispiel in Form einer Colaflasche oder auch Tonbandgeräte aus Tonstudios sowie eine Musikbox.

Auch das "Tefifon", das seinerzeit über sechs Stunden Musik- und Wortbeiträge speichern konnte oder das "Optaphon" (Anrufbeantworter und Diktiergerät) faszinieren. Besonders interessant ist auch ein aufgeschnittenes Radio, um dessen Funktionen im Querschnitt betrachten zu können.

Weitere Informationen gibt es unter www.radiomuseum-koeln.de. Besichtigung nur nach Voranmeldung.

Letzte Änderung: Freitag, 15.07.2011 14:06 Uhr

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