Leverkusen - Die letzte rheinische Sensenfabrik, deren
Anfänge bis an das Ende des 18. Jahrhunderts
zurückführen, ist seit dem Frühjahr 2005 ein
"lebendiges" Industriemuseum mit
Schmiedevorführungen, Wechselausstellungen, Konzerten,
Theaterabenden und vielem mehr.
Die Dauerausstellung erzählt von der Herstellung der Sensen
und Sicheln, wie und wo diese früher so wichtigen
landwirtschaftlichen Werkzeuge verwendet wurden, aber auch von den
Menschen, die in der Sensenfabrik H. P. Kuhlmann Söhne in
Leverkusen-Schlebusch einst gearbeitet haben. Das Industriemuseum
ist dabei selbst das größte Exponat.
Auch ein Besuch im Museumsladen lohnt sich: Hier findet man
historische Literatur rund um das Museum, Veröffentlichungen
des Bergischen Geschichtsvereins, aber auch Standardliteratur zur
Geschichte Leverkusens.
In hochwertigen Dokumentarfilmen, die noch während der
Betriebszeit der Sensenfabrik H. P. Kuhlmann Söhne, entstanden
sind, wird die Arbeitswelt in der ehemaligen Sensenfabrik wieder
lebendig.
Braucht man vielleicht eine neue Sichel, Sensensichel oder Sense?
Auch dann werden Interessierte hier fündig. Etwas ganz
Besonderes ist die geschmiedete Museumssichel, eine Sensensichel,
die nach bewährter Art bei den Vorführungen entsteht. Sie
ist ein kleines, handliches Gartengerät, das sich hervorragend
zum Beschneiden von Rasenkanten, bei Arbeiten im Unterholz und bei
anderen Pflegeeinsätzen (nicht nur) im Hobbygarten eignet.
Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer
Freudenthal 68
51375 Leverkusen-Schlebusch
Tel. 0214 - 5007268
Mail: wilhelm.matthies@sensenhammer.de
www.sensenhammer.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 10.00 bis 13.00 Uhr
Samstag: 12.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag: 12.00 bis 17.00 Uhr
Gruppen nach Vereinbarung - Öffnung bei
Sonderveranstaltungen siehe unter www.sensenhammer.de


